/// Solarstrom vom KARL-Dach

Solar aufs Karl-Dach

Schon vor dem Bau unseres Hauses war für uns klar: Auf diesem Dach möchten wir eine Solaranlage installieren. Wenn wir solidarisch wohnen und langfristig denken, dann wollten wir auch erneuerbare Energie nutzen. Doch die massiven Baukostensteigerungen der vergangenen Jahre haben uns gezwungen, Prioritäten zu setzen und die Anlage zunächst zurückzustellen, um das Gesamtprojekt abzusichern. Solar war nie vom Tisch – es war vertagt.

Jetzt müssen wir handeln.

Der geleakte Gesetzentwurf von Katherina Reiche zeigt, dass energiepolitische Förderungen keine Selbstverständlichkeit sind und sich Rahmenbedingungen schneller ändern können, als gemeinschaftliche Projekte planen.
Für uns bedeutet das: Wenn wir erneuerbare Energie wollen, müssen wir sie jetzt umsetzen. Wir möchten nicht abwarten, bis Fördermöglichkeiten wegfallen und unsere Solaranlage dauerhaft unrealistisch wird.

Warum wir investieren, obwohl es sich nicht „rechnet“

Unsere geplante Photovoltaikanlage amortisiert sich erst nach etwa 20 bis 30 Jahren. Kurzfristig entsteht für uns kein finanzieller Vorteil. Es wäre wirtschaftlich einfacher, diese Investition weiter aufzuschieben.

Wir entscheiden uns trotzdem dafür, weil wir unseren CO₂-Ausstoß dauerhaft senken wollen, wir unabhängiger von Energiepreisen werden möchten und wir als Genossenschaft Verantwortung über Jahrzehnte hinweg tragen.

Manche Entscheidungen trifft man nicht wegen der Rendite, sondern wegen der Haltung.

Warum wir unabhängiger von Banken werden wollen

Unser Haus wurde durch Bankkredite ermöglicht. Gleichzeitig bedeuten diese Kredite dauerhafte Zinszahlungen und Abhängigkeit von Entwicklungen, die wir nicht beeinflussen können. Je stärker wir uns selbst bzw. über Direktkredite und Geossenschaftsanteile finanzieren, desto stabiler und selbstbestimmter bleibt unser Projekt.

Mit Direktkrediten können wir:

einen Teil unserer Bankverbindlichkeiten reduzieren,
Zinslasten senken, und die Solaranlage solidarisch finanzieren, ohne neue große Bankabhängigkeiten aufzubauen.

35.000 € – gemeinsam machbar
Um die Solaranlage jetzt Banken unabhängig zu finanzieren, benötigen wir 35.000 € in Direktkrediten ab 500 €. Jeder weiter Direktkredit hilft uns bei der Sondertilgung unseres Kredites.

Das bedeutet zum Beispiel:
70 Menschen mit je 500 € oder 35 Menschen mit je 1.000 €
oder viele unterschiedliche Beträge.

Wir setzen bewusst auf viele kleinere Beiträge, weil sie unsere Finanzierung breiter, solidarischer und robuster machen.

Was ein Direktkredit bedeutet

Ein Direktkredit ist eine persönliche Vereinbarung zwischen dir und unserer Genossenschaft. Du leihst uns Geld, wir schließen einen transparenten Vertrag, und Laufzeit sowie Verzinsung werden individuell vereinbart.
Wichtig: Ein Direktkredit ist keine Bankanlage und unterliegt Risiken bis hin zum möglichen Verlust. Deshalb informieren wir offen über unsere wirtschaftliche Situation und beantworten alle Fragen transparent.

Falls Du noch Fragen hast, spreche uns an! Wir informieren Dich gerne über unser Projekt und die Direktkredite. Fragen? Sende uns gerne eine Mail an:

hallo@karl-bremen.de

Absichtserklärung hier herunterladen

Dies ist noch kein Kreditvertrag, sondern nur eine rechtlich unverbindliche Zusage.

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